7.11.2021  • 12.12.21 •  27.2.22  •  27.3.22  •  8.5.22  •  26.6.22

Die Veranstaltungen werden wegen der Corona-Pandmie ausgesetzt und zum späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen.

Eine Vortragsreihe mit Dr. Rainer Beßling.

 Dr. Rainer Beßling ist Journalist und Buchautor, er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Bildenden Kunst.

In sechs Veranstaltungen bieten wir Ihnen ein Forum für den Austausch über künstlerische Positionen und Themen.
Ausgangspunkt sind zentrale und aktuelle Fragen der ästhetischen und kulturellen Debatte, teilweise angelehnt an aktuelle Ausstellungen des
nwwk.
Impulsvorträge und Podiumsrunden eröffnen dem Publikum die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe.


1 Sonntag, 7.11.21 um 15 Uhr

Erinnerung – Fotografie

Fotos bewahren Erinnerungen. Seit Smartphone-Zeiten wächst die virtuelle Galerie ins Uferlose. Von der Shopping-Beute über das Selfie bis zum Sonnenuntergang, alles wird Bild, und erst damit Erlebnis. Aber wie verlässlich ist das Foto? Auf welches Gleis setzt es den Rückblick? Und was  macht das Fotografieren mit der Wahrnehmung? Sammeln wir noch Erfahrungen oder hängen wir tatenlos am Tropf der Displays? Lässt das digitale Archiv das Gedächtnis verkümmern?
Das Schaffen von Marikke Heinz-Hoek kreist um die Erinnerung. Sie nennt das„Legendenbildung“


2 Sonnatg, 12.12.21 um 15 Uhr

Malerei. Material. Musik

Paul Klee war nicht nur Maler, sondern auch Musiker. Seinen Abstraktionen sind durch den Eigensinn der musikalischen Sprache geprägt. Bei John Cage sind bildkünstlerisches und musikalisches Denken nicht zu trennen. Doppeltalente und Wanderer zwischen verschiedenen medialen Welten  sorgen für Innovation
Lothar Brix war Musiker und Maler. Er betrieb beide Künste parallel. Bei ihm begegnen sie sich über gemeinsame Bezugspunkte: Material und  Struktur. Ist die Musik per se abstrakt, musste die Malerei erst von der Gegenständlichkeit befreit werden.


3 Sonntag, 27.2.22 um 15 Uhr

Nach Beuys und mit Beuys

Er gilt als Jahrhundertkünstler. Aber was machtWerk, Denken und Person Joseph Beuysʻ heute noch aktuell? In den vergangenen Jahren sind kritische Stimmen zur politischen Haltung des Künstlers laut geworden. Auch stellt sich die Frage, wohin die Erweiterung des Kunstbegriffs und das Plädoyer für die Verschmelzung von Kunst und Leben geführt haben.
Die Ausstellungen und publizistischen Beiträge anlässlich des 100. Geburtstags dieses wirklichen Querdenkers bieten Gelegenheit, sein Schaffen und seine Wirkung erneut und neu zu diskutieren.


4 Sonntag, 27.3.22 um 15 Uhr

Kunst sehen – über Kunst sprechen

Bildende Kunst bedient sich eigener Sprachen. Um über sie kommunizieren zu können,bedarf es des Wortes. Damit sind Reibungen und  Unzulänglichkeiten vorprogrammiert.Allerdings liegt in der Unerreichbarkeit des Bildes durch das Wort auch ein produktiver Reiz. Viele künstlerische Positionen sprechen vom Unsagbaren.
Wo liegen Barrieren und Brücken zwischen Bild und Text? Auf welche Sprachmittel treffen die Betrachtenden? Wie lässt sich die  eigene Sprachfähigkeit entwickeln?


5 Sonntag, 8.5.22 um 15 Uhr

Mechanismen des Kunstbetriebs

Der Kunstbetrieb ist komplex. Wer zieht die Fäden, wer besitzt die Deutungshoheit? Wie verläuft der viel beschworene Diskurs? Gibt es Kriterien für Erfolg und Beachtung? Es soll versucht werden, entscheidende Akteure zu identifizieren undWegen der Themensetzungen nachzuspüren. Das„Betriebssystem Kunst“ ist schon immer Gegenstand kritischer Betrachtung von innen und außen gewesen.
Dazu zählt auch das Schaffen der Berliner Künstlerin Maria Eichhorn, die 2022 den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig bespielen wird.


6 Sonntag, 26.6.22 um 15 Uhr

Das offene Kunstwerk

Als Kirche und Adel die Kunst beherrschten, war die Deutung der Bilder vorgegeben. Die Darstellungen standen im Dienst von Repräsentation und Botschaft. Seit der Moderne entzieht sich die Kunst eindeutiger Interpretation. Selbst der Begriff des Werks ist problematisch geworden. Es setzt sich in Präsentation und Rezeption als Dialogangebot fort. Zu Gestalt und Substanz gelangt es erst im Auge des Publikums.
Was bedeutet das für die Betrachtenden? Vor welche Herausforderungen werden sie gestellt und welche Chancen eröffnen sich ihnen damit?


Eintrittspreise pro Vortrag

Erwachsene: 8€    nwwk-Mitglieder: 5€    Schüler:innen und Student:innen: frei


Sie können den Flyer hier herunterladen:

vortragsreihe_seite_1.pdf

vortragsreihe_seite_2.pdf

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